340. Schatz bei Weinheim.

Beim Pflügen seines Ackers hörte ein Weinheimer Mann einen Klang, wie wenn die Pflugschaar über Erz gehe. Er sah nach und erblickte im Boden einen Haufen Silbergeld. Schnell nahm er davon eine Handvoll und rief seinem Knecht, der in der Nähe arbeitete, herbeizukommen. Bei dem Rufe verschwand der Haufen; das Geld in des Mannes Hand blieb jedoch darin. Nachdem [309] die Sache bekannt geworden, wurde von den Leuten der ganze Acker umgewühlt, allein kein Kreuzer Geld gefunden.


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Zitationsvorschlag für diese Edition
TextGrid Repository (2026). Baader, Bernhard. 340. Schatz bei Weinheim. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4hq93.0