Rom ward in einem jar nit erbawet.

Das ist / grosse ding werden von kleinem anfang /darumb soll niemand verzagen / ob der anfang gering ist. Rom ist also groß gewesen / daß sie siben Teutscher meil vmbfangen hett. An dem ort ist etwan nichts gwesen / so hat mann erstlich wenig stein /wenig holtz / wenig leut da gefunden / die gebauwet haben / noch ists gleich wol groß wordē / aber nit in eim jar / sonder mit der zeit / von jar zum jar. Wann wir nun iemand trösten in seinen sachen / die nit frisch fürfaren / sonder langsam zůgehn / sagen wir: Lieber laß dir der weile / verzag darumb nit / es wirt wol naher gehn / Rom ist in einem jar nicht gebawet /Gůt ding wil weil haben.

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TextGrid Repository (2026). Collection 70. Rom ward in einem jar nit erbawet. Rom ward in einem jar nit erbawet. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). Kolimo+. https://hdl.handle.net/21.11113/4hn5q.0