Reicher / grosser / weiser leut kinder / gerathen selten wol.
Heroum filij noxæ.

GOtt wil allein der sein / welcher nit abnimpt / sonder stets bleibt. Das ander / das ausserhalb jm ist / wie reich / wie mächtig / wie weise vnd verständig es immer sei / soll on vnderlaß fallen / abnemen / vnn vnstet sein. Ein weiser mann hat vnweise kinder /wiewol er sie wol laßt auffziehen / auff dz es nit in einem brauch stehe / als mög ein vatter seinem sunweißheyt auff erben / sonder daß man wisse / dz alle weißheyt allein von Gott gegeben wirt. Adams liebster son / auff den sie all jr hoffnūg setzten / er solt den fall erstatten / der Cain / ermördet seinen brůder. Esau wirt ein vngezogen vnd vngehorsams kind. Absolon vertrib seinn vatter Dauid. Ciceronis son wirt seim vatter so vngleich / daß man im Sprichwort sagte: Er wöll seines vatters todt vnn morde mit sauffen rechen an Anthonio / der jm seinn vatter ermördet hette.


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Zitationsvorschlag für diese Edition
TextGrid Repository (2026). Egenolff, Christian. Reicher / grosser / weiser leut kinder - gerathen selten wol. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4hn54.0