141. Pfefferts an St. Johanni.

An St. Johannes nach Weihnachten schicktenDôten oder Dötten verschiedene Geschenke an ihre Patenkinder, die zum Theil mit vielen Kosten verknüpft waren; ein Pate hatte oft an 20-30 zu schicken: Nüsse, Lebkuchen, Aepfel. Diese Geschenke erhielten die Kinder bis in's siebente Jahr. Das lezte Mal bekam der Bube einen Reiter, das Mädchen [112] eine Weibsfigur. Anfangs dieses Jahrhunderts wurde es strenge verboten, oft von der Polizei geradezu weggenommen. So in Rottenburg.


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Zitationsvorschlag für diese Edition
TextGrid Repository (2026). Birlinger, Anton. 141. Pfefferts an St. Johanni. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4hbd1.0