[14] 13. Der wilde Jäger bei Vollmaringen.

Mündlich.


Im Vollmaringer Wald jagt der »wilde Jäger«, und sein Jagen sagt »Krieg« an. Mit lautem, fürchterlichem Halloschreien und Hörnerblasen fährt er wie der Blitz durch den Wald, bis hinein in die Nagolder Bezirke. Der »wilde Jäger« ist ganz grün angezogen, vom Kopf bis zum Fuß; hat zwei schneeweiße Hündchen; das eine billt wundersam hell, das andere grausig rauh1.

Fußnoten

1 Die beiden Hündchen erinnern an Will undWall in der Pfalzgrafenweilersage von »Mändlin Eppen«. Pfeiff. Germania I. 2 ff. Die Heimat beider Sagen ist eine und dieselbe. Im Uebrigen kehrt die Rodensteiner Sage wieder.

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TextGrid Repository (2026). Collection 64. 13. Der wilde Jäger bei Vollmaringen. 13. Der wilde Jäger bei Vollmaringen. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). Kolimo+. https://hdl.handle.net/21.11113/4h9xj.0