4. Erdhennl.

Ein anderer Todesbote, hält sich unter dem Herde, wovon es auch Herdhennl heißt, unter der Erde, dem Stubenboden, dem Ofen, der Bettlade auf und zirpt, zwuitzt, quuitzt, wuiserlt, kräht wie ein junges Huhn, ein Küchlein, das aus dem Ey springt, und zwar nur Nachts. Man hat es nie gesehen. Sein Lautgeben meldet den Tod des Kranken an, oder sonst ein Unglück; es ruft nur dreymal.


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TextGrid Repository (2026). Schönwerth, Franz Xaver von. 4. Erdhennl. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4g89t.0