14.

In Nagel, einem Dorfe bey Ebnat, ist das Holzfralerl öfter in einem Hause auf dem Ofenhals über Nacht geblieben. Sie sah ganz moosig aus, wie Wickelwerg, klein und ohne bestimmte Gestalt: doch kam diese jener eines kleinen Weibleins am nächsten. Einst sagte sie: »Wüßten doch die Leute, wofür das Drüpfwasser gut ist und das Auskehricht, wenn man es auf [368] den Mist führt!« – Wenn sie fluchen hörte, ging sie fort. – Ein Hüter sah sie bey Tage einherhumpeln.


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Zitationsvorschlag für diese Edition
TextGrid Repository (2026). Schönwerth, Franz Xaver von. 14. [In Nagel, einem Dorfe bey Ebnat, ist das Holzfralerl öfter in einem]. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4f2xc.0