1721.

Wird Jemand von den Suchten geplagt, so geht er nach Sonnenuntergang stillschweigend nach einem Hollunderbaum, faßt den Baum an und sagt:


Alhorn, ik klag di,
De Suchten dei plagt mi,
De Gęlsucht, de Lęd'sucht,
De Lungensucht,
De Jungensucht,
De Bungensucht.
Dann folgt der Name des dreieinigen Gottes.

Aus Testorf. Seminarist G.P.


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Zitationsvorschlag für diese Edition
TextGrid Repository (2026). Bartsch, Karl. 1721. [Wird Jemand von den Suchten geplagt]. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4d9ng.0