Der Dachshund

Das junge Paar stand ganz verzweifelt da in dem eleganten Hotel-Garten, denn ihr wunderbarer edler Dackel hatte in den Blumenbeeten Gänge ausgescharrt. Und der Gärtner war ein wilder böser Geselle, der seine Kunst verflucht ernst nahm.

Da sagte ich zu dem jungen Paare: »Geben Sie ihm doch zwei Kronen!«

[281] Sie thaten es, verlegen, zögernd.

Da sagte der böse wilde Gärtner: »Dös liebe Viecherl; dös wär kan echter Dackel, was keine Löcher nicht gern graben thät – – –.«

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TextGrid Repository (2026). Collection 31. Der Dachshund. Der Dachshund. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). Kolimo+. https://hdl.handle.net/21.11113/4d5cq.0