349. Der Mann im Monde.

Mündlich aus Werlte.


Da hat einmal einer Nachts Kohl stehlen wollen, und da der Mond hell schien und er fürchtete, daß er bei seinem hellen Lichte gesehen werden könnte, nahm er einen Eimer, um ihn auszugießen, aber so viel er auch goß, es wollte ihm nicht gelingen und so sieht man ihn denn mit seinem Eimer noch heut im Monde stehen.


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TextGrid Repository (2026). Kuhn, Adalbert. 349. Der Mann im Monde. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4cqqb.0