1236. Das Balbier.

(S. ebd. S. 395.)


Im Amte Neumünster pflegt man dasjenige junge Ehepaar, welchem das erste Jahr unbeerbt hingeht, so lange von allen Seiten zu necken, bis es sich durch einen mit Tanz verbundenen Schmaus von dieser Neckerei loskauft. Dieser Schmaus, bei dem es an derben Späßen nicht fehlt, heißt das Bal(l)bier.


Lizenz
CC-BY-4.0
Link zur Lizenz

Zitationsvorschlag für diese Edition
TextGrid Repository (2026). Graesse, Johann Georg Theodor. 1236. Das Balbier. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4c3g2.0