Was dich nit brennet / soltu nit löschen.

Vber alle maß übel können wir zůsehen / was ander leut thůn / vnd sollen es nicht richten / darumb můß einer offt schaden haben / vnn brennet sich / der löschen wil ein frembd fewr / so er doch mit jm selbs gnůg zuschaffen hat. Es bedarff niemand frembde fahr vnnd vnglück sůchen / er hat sein für sich selbs genůg. Salomon sagt: Du solt den stummen trewlich beistehn vor Gericht / auch allen weysen für dere jre sachen / vnd reche den verachten vnd armen. Darumb sollen wir einander trewlich helffen / das fordert Gott / vnnd die erbarkeyt / Aber der fürwitz wirt hie verbotten / der da wil stets alles verfechten / es gehe jhn oder einen andern an / alle sachen außzurichten / vnd niemand fordert jn darzů.


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Zitationsvorschlag für diese Edition
TextGrid Repository (2026). Egenolff, Christian. Was dich nit brennet - soltu nit löschen. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4hn30.0