Schlump mein öhem.

Schlumps ist on fürgedancken / on kunst / vnd vnuersehens / nemlich / wann einem etwas on gefehr glücket / vnd die andern vergünnen jhm des glücks nit / so sagen sie: Es ist nit seiner kunst schuld / daß es geradten ist / Schlump mein öhem / das ist / das glück hat jn troffen. Die bösen ärtzt / wann jnen ein mal etwas geradt / so meynen sie / es soll jn allweg geradten. Darumb wöllen sie mit einem pflaster [249] vnd salbē alle kranckheyten heylen / Geht es nun für sich / so ists freilich nit kunst / sonder lauter schlump vnd glück.


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Zitationsvorschlag für diese Edition
TextGrid Repository (2026). Egenolff, Christian. Schlump mein öhem. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4hkxd.0