4.

Zwischen Grafenwöhr und Pressat liegt der Röthelweiher, in düsterer Waldfläche, vom rothschlammigen Wasser so benannt. Hier soll eine Stadt versunken seyn. In stillen Nächten tönen noch die Glocken aus der Tiefe empor und blaue Flämmchen tanzen auf dem Spiegel. Es sind die Seelen derer, welche im Weiher verunglückten und dem Wanderer sich beygesellen wollen. An heiligen Zeiten steigt die Stadt gegen den Wasserspiegel und der Thürme Spitzen ragen dann hervor.

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Kolimo+

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TextGrid Repository (2026). Collection 51. 4. [Zwischen Grafenwöhr und Pressat liegt der Röthelweiher, in düsterer]. 4. [Zwischen Grafenwöhr und Pressat liegt der Röthelweiher, in düsterer]. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). Kolimo+. https://hdl.handle.net/21.11113/4g8jt.0