63) Der gespenstige Reiter bei Ronneburg.

S. Eisel a.a.O. Nr. 138.


Am Weihnachtsabend kehrten zwei Ronneburger von Naulitz heim. Wie sie das Wässerchen dicht am Dorfe überschritten [374] hatten, reitet im hellen Mondenscheine einer an ihnen vorüber. Der saß auf einem gewaltig großen Pferde und auf dem Kopfe hatte er einen Bonapartehut. Ein Sturmwind aber fuhr hinter ihm her und zog dem Einen der Beiden den Rücken zusammen, als wenn's ihm aufhockte. Dieser legte sich bald darauf und starb.


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Zitationsvorschlag für diese Edition
TextGrid Repository (2026). Graesse, Johann Georg Theodor. 63. Der gespenstige Reiter bei Ronneburg. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4f8qc.0